Große Zufriedenheit, unendliche Dankbarkeit und ein (großes) bisschen Wehmut prägten das traditionelle Sessionsabschluss-Fischessen der Zunft am Karnevalsdienstag

Schon einige Zeit vor dem eigentlichen Beginn des diesjährigen traditionellen Fischessens waren die Altstadtstuben am Dienstagabend bis auf den letzten Platz besetzt – ein erstes äußeres Zeichen für den großen Zusammenhalt, den die Zunft in der abgelaufenen Session erleben durfte.

Zusammenhalt, Dankbarkeit und Zuversicht waren dann auch die Themen, die der BNZ-Vorsitzende Dr. Wolfgang Moll und der BNZ-Präsident Robert Lepper in ihren Reden ansprachen. Das Dreigestirn wurde in großartiger Weise von allen Abteilungen in dieser langen Session unterstützt. Ein besonderes Lob erhielten die Fanfaren und Marketenderinnen für ihren unermüdlichen und qualitativ hochwertigen Einsatz bei den zahlreichen Auftritten.
In den Dankes- und Abschiedsworten des Dreigestirns klang natürlich auch eine große Portion Wehmut durch. Prinz Karl I. brachte dies dann auf den Punkt: „Wir sind eigentlich kein Dreigestirn, sondern eher ein Zehngestirn.“ Zusammen mit den Adjutanten und Fahrern waren sie zu so etwas wie einer Familie zusammengewachsen – gut behütet und betreut im Hause des Prinzenführers Wolfgang Moll und seiner Frau Gabi. So war es dann eigentlich nur folgerichtig, dass Senatsvorsitzender Dr. Markus Lepper, seines Zeichens Notar in Bergheim, unter großem Applaus die Adoptionsurkunden von „Lars Moll“, Carsten Moll“ und Andreas Moll“ verlas und mit Brief und Siegel überrreichte. „Nun dürfen wir auch offiziell Mammi und Pappi zu Euch sagen,“ riefen die Drei aus und umarmten ihre „Neuen Eltern“ Wolgang und Gabi Moll. Schmunzelnd meinte Gabi Moll dann allerdings, dass sie ab Aschermittwoch ihr Haus gerne wieder für sich alleine hätte.

Still wurde es im Saal, als Prinz Karl I. das mittlerweile bekannte rote Sammelkästchen des „Fründe-Fonds“ zur Unterstützung bedürftiger Bedburger Bürgerinnen und Bürger präsentierte. Sagenhafte 8.500€ waren im Laufe der Session gesammelt und vom Dreigestirn auf unglaubliche 9.999€ aufgestockt worden. Der Senat der Zunft erhöhte die Summe am Ende sogar noch mit einem Scheck in Höhe von 2.050€.
Und das war immer noch nicht alles: Markus Oberzier und seine Frau Ricarda hatten im Laufe der Session Kölschgläser mit dem Logo des Dreigestirns produziert und verkauft. Sie spendeten das Material und überreichten nun den Gesamterlös in Höhe von 1.655€ für die Förderung der Nachwuchsgruppen in der Zunft. Aufgrund von Nachbestellungen kann der Betrag sogar noch wachsen.
Mit großem Applaus bedankten sich die Zünftlerinnen und Zünftler bei den Spendern.

Am Ende waren sich alle einig: eine außergewöhnliche Session geht zuende und wird noch lange in Erinnerung bleiben.