Kinder und Jugendliche gehören ganz selbstverständlich zu unserer Zunft. Sie feiern mit uns Karneval, stehen auf der Bühne, tanzen, lachen und erleben Gemeinschaft. Gerade deshalb gehört zu einem Verein, der jungen Menschen viele Angebote macht, auch die Verantwortung, genau hinzuschauen und sich mit dem Thema Kinderschutz auseinanderzusetzen.
Für die Bedburger Narrenzunft nahmen unsere beiden Kinderbetreuerinnen Jana und Alexandra am diesjährigen Kinderschutzfachtag der Stadt Bedburg teil.
Der Fachtag am 23. September 2026 im Schloss Bedburg stand unter dem Thema „Häusliche Gewalt und Gefährdung für das Kindeswohl“. Dabei ging es insbesondere darum, welche Auswirkungen das Miterleben häuslicher Gewalt auf Kinder und Jugendliche haben kann und wie wichtig Wissen, Aufmerksamkeit und funktionierende Netzwerke für einen wirksamen Kinderschutz sind.
Neben einem Fachvortrag bot die Veranstaltung viel Raum für interdisziplinären Austausch. Fachwissen allein reicht beim Kinderschutz häufig nicht aus. Entscheidend ist auch, dass unterschiedliche Stellen und Menschen miteinander im Austausch stehen, Warnsignale erkennen und wissen, wie im Ernstfall gehandelt werden kann. Genau dieser Austausch war ein zentraler Bestandteil des Fachtages.
Für uns als BNZ ist dieses Thema besonders relevant. Von unseren Angeboten für die Jüngsten bis hin zu Veranstaltungen für Jugendliche sind Kinder und junge Menschen ein wichtiger Teil unseres Vereinslebens. Dabei möchten wir ihnen nicht nur schöne Erinnerungen, Gemeinschaft und Freude am Karneval vermitteln. Sie sollen sich bei uns auch sicher und gut aufgehoben fühlen.
Deshalb gehört für uns auch die Weiterbildung unserer Betreuerinnen und Betreuer dazu. Die Teilnahme am Kinderschutzfachtag ist zugleich Bestandteil der Schulungen im Rahmen von „Verein, aber sicher!“ und damit ein weiterer Baustein unserer Arbeit rund um einen verantwortungsvollen Umgang mit Kindern und Jugendlichen.
Vielen Dank an Jana und Alexandra, dass sie sich die Zeit genommen haben, die BNZ beim Fachtag zu vertreten und dieses wichtige Wissen mit in unseren Verein zu nehmen.
Gemeinsam erleben bedeutet für uns auch: gemeinsam Verantwortung übernehmen.
